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Warum Gewerbeabfallaufbereitung? Reduzierung der Abfallmenge, Produktion von Ersatzbrennstoffen
Reduzierung der Abfallmenge Für die konsequente, auch gesetzlich geforderte, Reduzierung der Abfallmenge sorgt unsere Gewerbeabfallaufbereitungsanlage(GAA) Ellert. Aus zwei Tonnen Gewerbeabfall wird durch die Behandlung in der Aufbereitungsanlage ungefähr eine Tonne Brennstoff gewonnen. Nur noch 20 Prozent der in der GAA angelieferten Abfälle müssen nach Sortierung und Bearbeitung in eine Müllverbrennungsanlage gebracht werden, 30 Prozent werden als Wertstoffe (zum Beispiel Schrott, Holz) verwertet. Die eingesetzten modernen Anlagen und Technologien garantieren eine ebenso weitreichende wie detaillierte Sortierung des Mülls, so dass die in der Müllverbrennungsanlage noch zu entsorgende Abfallmenge auf ein Minimum reduziert wird.
Die verschiedenen Verarbeitungsstufen Nach der Anlieferung des Gewerbeabfalls werden Metallteile, Problemstoffe, mineralische Stoffe und PVC-Teile aussortiert. Das verbliebene Material wird in einem Shredder zerkleinert und per Förderband in die Sortieranlage transportiert. Hier trennt der Ballistik-Separator das Material in drei Fraktionen: rollend/schwer (Steine, Holz, Dosen), flächig/leicht (Folien, Textilien, Papier) und mineralische Feinfraktion. Anschließend wird nach Gewicht, Größe, Dichte und Form sortiert. Magnete sortieren dann eisenhaltige Metalle aus, NE-Abscheider die nicht eisenhaltigen Metalle. Dann kommt die Nahinfrarotspektroskopie (NIR) zum Einsatz. Insgesamt vier Geräte unterscheiden zwischen den verschiedenen Kunststofffraktionen.
Produktion von Ersatzbrennstoffen Je nach Qualität wird das behandelte Material in loser Form zu Fluff verarbeitet, oder es wird leicht anpelletiert. Auf diese Weise entstehen qualitativ hochwertige Ersatzbrennstoffe. In Zeiten deutlich steigender Preise für Primärenergien sind Ersatzbrennstoffe eine wirtschaftlich sehr interessante Alternative zu Öl, Kohle und Gas. Eine Tonne Brennstoff entsteht aus etwa zwei Tonnen Abfall. EBS-Produktion: Ökonomisch und ökologisch sinnvoll Die Herstellung von Ersatzbrennstoffen für die Zementindustrie und Kraftwerke ist Bestandteil unseres zukunftsweisenden Entsorgungskonzepts. Der Einsatz dieser Brennstoff garantiert eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Entsorgung durch die Kompensation von Primärenergieträgern wie Öl und Gas. Außerdem wird durch den Gebrauch von Ersatzbrennstoffen eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes erreicht. Man unterscheidet zwischen hochkalorischen und mittelkarlorischen Ersatzbrennstoffen. Hochkalorik: Als hochkalorisch wird Ersatzbrennstoff bezeichnet, der einen Heizwert von mindestens 17.000 Kilojoule hat.
Mittelkalorik: Als mittelkalorisch gilt Ersatzbrennstoff, dessen Heizwert zwischen 11.000 und 16.000 Kilojoule liegt.
Unsere Produkte: Softpellets und Fluff mit unterschiedlichen Heizwerten Wir bieten Ihnen ein variables Produktspektrum durch die Herstellung verschiedener EBS-Sorten. Dazu gehören: | | Körnung | Chlorgehalt | Heizwert | | Fluff | < 20 mm | < 0,7 % | ca. 29.000 kJ | | EBS anpelletiert | < 20 mm | < 1,0 % | ca. 20.000 kJ | | Mittelkalorik | 80 - 200 mm | < 1,0 % | ca. 14.000 - 16.000 kJ |
Zum Vergleich: Braunkohle 6.500 Kilojoule Steinkohle 20.000 Kilojoule Öl 33.000 – 35.000 Kilojoule
Qualitätssicherung Die gleich bleibend hohe Qualität unser Ersatzbrennstoffe sichern wir durch regelmäßige Kontrollen und laufende Überwachung. |
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