GOA startet mit intensiven Biotonnen-Kontrollen
Die Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung (GOA) führt weitere Kontrollen bei den Biotonnen im Landkreis durch. Ziel ist es, die Qualität des Bioabfalls weiter zu verbessern und Störstoffe wie Plastiktüten, falsche Papierbeutel, Verpackungen oder Restmüll konsequent zu reduzieren.
Neues Kontrollverfahren: Persönliche Ansprache und Dokumentation
Abfallkümmerer der „Sauberen Ostalb“ kontrollieren vor allem Biotonnen, bei denen in den vergangenen Wochen bereits mehrfach Fehlbefüllungen festgestellt wurden. Wird eine Fehlbefüllung entdeckt, dokumentieren die Mitarbeitenden dies mit einem Foto. Die betroffenen Haushalte werden im Anschluss direkt angesprochen: Ist jemand zu Hause, erfolgt ein persönliches Aufklärungsgespräch. Ist niemand anzutreffen, wird ein schriftlicher Hinweis im Briefkasten hinterlassen. Die Tonne wird in jedem Fall noch einmal geleert.
In den Folgewochen finden dann nochmals Kontrollen der betroffenen Haushalte statt. Bei erneuter Fehlbefüllung wird die Tonne mit einem gelben Aufkleber versehen und bleibt ungeleert stehen.
Wichtiger Hinweis für die Tonnen mit gelbem Aufkleber
Um eine Leerung der Biotonne in der Folgewoche zu ermöglichen, müssen die Störstoffe von den Bürgerinnen und Bürgern eigenständig entfernt werden. Nur so kann die Tonne wieder geleert werden.
Ziel: Sauberer Bioabfall für mehr Umweltschutz
„Wir setzen auf Dialog und Transparenz, um gemeinsam mit den Bürgern die Qualität des Bioabfalls weiter zu verbessern“, betont die GOA. „So können wir alle einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz leisten.“
Die GOA bittet daher alle Haushalte, die Biotonne korrekt zu befüllen und nur die offiziellen GOA-Papierbeutel zu verwenden.
