GOA zieht Bilanz für 2024/25: Investitionen stärken die Zukunftsfähigkeit
- 2,5 Mio. € Gewinn im Jahr 2024 – solide Ausgangsbasis vor der Investitionsphase
- rund 20 Mio. € Investitionen im Jahr 2025 – u. a. in Fuhrpark, Digitalisierung und neue Anlagen
Mögglingen, 25.03.2026 – Die Gesellschaft im Ostalbkreis für Abfallbewirtschaftung mbH (GOA mbH) gibt anlässlich ihres Jahresabschlusses einen Einblick in die Entwicklung der Geschäftsjahre 2024 und 2025. Als GmbH legt die GOA besonderen Wert auf Transparenz gegenüber Bürgerinnen und Bürgern, Kunden sowie Gesellschaftern.
Im Jahr 2024 konnte die GOA mit einem Gewinn von 2,5 Mio. Euro ein solides Ergebnis erzielen. Das Geschäftsjahr 2025 stand anschließend im Zeichen gezielter Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und operative Weiterentwicklung. Insgesamt wurden rund 20 Mio. Euro in zentrale Zukunftsthemen investiert, darunter Fuhrpark, Bioabfallsysteme, die neue Gewerbeabfallsortieranlage (GAA), Digitalisierung, Organisationsentwicklung, Klärschlammverbrennung, eine Photovoltaikanlage sowie der Wiederaufbau der Halle in Reutehau.
„Die Herausforderungen in der Kreislaufwirtschaft wachsen: steigende ökologische Anforderungen, Digitalisierung, neue Technologien und ein verändertes Konsumverhalten. Mit unseren Investitionen machen wir die GOA fit für die Zukunft – im Interesse unserer Kunden, unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der gesamten Region“, erklärt Geschäftsführer Siegfried Gstöttner.
Investitionsbedarf konsequent angegangen
Die Investitionen im Jahr 2025 waren auch vor dem Hintergrund eines bestehenden Modernisierungsbedarfs erforderlich. So lag das durchschnittliche Alter des Fuhrparks bei rund sechs Jahren. Mit der Anschaffung von 13 neuen Seitenladern sowie vier Mini-Heckladerfahrzeugen wurde die Leistungsfähigkeit der Abfallsammlung deutlich erhöht.
Parallel dazu wurde die Digitalisierung konsequent vorangetrieben. Der Umstieg auf ein neues ERP-System konnte im Jahr 2025 zu rund 80 % umgesetzt werden. Ergänzend werden aktuell zentrale Systeme wie Microsoft 365, eine neue GOA-App sowie digitale Prozesslösungen eingeführt. Insgesamt wurden bereits 70 zentrale Geschäftsprozesse analysiert, von denen 18 Prozesse vollständig umgesetzt sind. Auch die neue Website befindet sich aktuell in der Umsetzung und wird in diesem Jahr veröffentlicht.
2025 als Jahr der Transformation
Das Geschäftsjahr 2025 war von anspruchsvollen Rahmenbedingungen geprägt. Steigende Anforderungen in der Kreislaufwirtschaft, zunehmender Kostendruck sowie strukturelle Veränderungen im Markt stellten zusätzliche Herausforderungen dar.
Vor diesem Hintergrund hat sich die GOA bewusst dafür entschieden, das Jahr 2025 für verstärkte Investitionen zu nutzen und zentrale Zukunftsprojekte umzusetzen.
Die tarifbedingten Lohnanpassungen im Jahr 2025 führten zwar auch zu Mehrkosten, sind jedoch Ausdruck der Verantwortung der GOA, faire und wettbewerbsfähige Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeitenden zu gewährleisten. Vor dem Hintergrund der anstehenden Tarifverhandlungen bleibt es das Ziel, auch künftig eine ausgewogene Balance zwischen wirtschaftlicher Stabilität und attraktiven Beschäftigungsbedingungen sicherzustellen.
Verantwortung für Region und Mitarbeitende
Mit ihrer Investitionsstrategie verfolgt die GOA das Ziel, wirtschaftliche Stabilität mit gesellschaftlicher Verantwortung zu verbinden. Gewinne werden gezielt eingesetzt, um Arbeitsplätze zu sichern, moderne Strukturen zu schaffen und die Leistungsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig zu stärken.
„Wir investieren bewusst in Projekte, die langfristig wirken. Damit sichern wir Arbeitsplätze, stärken die Region und sorgen dafür, dass auch künftig eine zuverlässige und leistungsfähige Abfallwirtschaft gewährleistet ist“, betont Gstöttner.
Ausblick: Gute Voraussetzungen für 2026
Die GOA erwartet, dass sich die Effekte der Investitionen ab dem Jahr 2026 zunehmend positiv auf die wirtschaftliche Entwicklung auswirken werden. Ziel bleibt es, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Unternehmens weiter zu stärken und gleichzeitig ein verlässlicher Partner für Kunden, Mitarbeitende und die Region zu bleiben. Die GOA sieht sich damit gut aufgestellt, um den zukünftigen Anforderungen in der Kreislaufwirtschaft weiterhin effizient, nachhaltig und wirtschaftlich gerecht zu werden.
